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Untersuchungen zum Verbund zwischen Beton und nachträglich aufgeklebten Kohlefaserlamellen


Project Details
Project duration: 02/200101/2005


Abstract
Bauteilversuche haben gezeigt, dass für die Bemessung nachträglicher Verstärkungen von biegebeanspruchten Stahlbetonbauteilen mit Faserverbundwerkstoffen vor allem die Bereiche des Tragwerks maßgebend sind, in denen große Querkräfte und Biegemomente gleichzeitig wirken. Dort kommt es zu einem Versagen des Verbundes zwischen Lamelle und Beton. Es kann davon ausgegangen werden, dass das Entkoppeln der Lamelle durch Spannungsspitzen am Riss sowie durch eine vertikale Rissuferverschiebung infolge Querkraft ausgelöst wird.

Bisher gibt es für diesen Bauteilbereich nur theoretische Überlegungen zum Verlauf der Verbundschubspannungen zwischen Beton und CFK-Lamelle. Am Fachgebiet Baukonstruktion und Bauwerkserhaltung wurde ein Versuchsaufbau entwickelt, der die Simulation eines Balkenausschnittes zwischen zwei Rissen ermöglicht.

Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollen durch Versuche an Kleinkörpern der Verlauf der Verbundschubspannungen sowie die Lamellenentkoppelungskräfte bestimmt werden. Ziel der Forschung am Fachgebiet ist es, ein mechanisches Modell zu erarbeiten, aus dem praxistaugliche Bemessungsformeln abgeleitet werden können, mit denen es möglich wird, den Einfluss von Querkräften auf das Verbund- sowie auf das Entkoppelungsverhalten der Lamellen zu beschreiben.


Last updated on 2017-11-07 at 14:51