Project without external funding

Zukunftsperspektiven des Deponierückbaus aus technischer, ökonomischer und ökologischer Sicht


Project Details
Project duration: 02/200212/2003


Abstract
Anlass für den Rückbau von Deponien war in der Vergangenheit weniger die Rückgewinnung und Verwertung der in ihr enthaltenen Ressourcen. Vielmehr wurden Deponien überwiegend dann zurückgebaut, wenn es darum ging, sie wegen einer fehlenden Basisdichtung umzulagern und nachzurüsten oder etwa um Platz für eine vorgesehene Nutzung (z. B. den Straßenbau) zu schaffen.
Vor dem Hintergrund sich entwickelnder thermischer und stofflicher Verwertungstechnologien bedarf der Deponierückbau einer neuen Bewertung. Folgende Fragestellungen sind untersuchungsrelevant:

derzeitige und prognostizierbare Entwicklung der Rückbaukosten;

derzeitige und prognostizierbare Menge und Qualität von stofflichen und thermisch verwertbaren Materialien sowie deren Vermarktbarkeit;

Klimarelevanz des Deponierückbaus vor dem Hintergrund des aus Deponien stofflich und thermisch verwertbaren Anteils an nachwachsenden Rohstoffen.

Besondere Beachtung erfährt in dem Projekt die Bewertung der mechanisch-biologischen Stabilisierung (MBS) zur Behandlung des beim Deponierückbau anfallenden Abfallmaterials. Mit dem Verfahren der MBS lässt sich die Rückgewinnung von möglichst großen stofflich und thermisch verwertbaren Abfallmengen erreichen und die im Abfall noch enthaltene organische Substanz (regenerativer Energieträger) konservieren.



Principal Investigator

Last updated on 2017-11-07 at 14:52