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Studien zur Frühgeschichte der indischen Nuklearpolitik


Project Details
Project duration: 20052006


Abstract
Anschließend an bisherige Studien zur indischen Nuklearpolitik soll untersucht werden,
1.) ob und ggfs. wieweit sich die frühe indische Nuklearpolitik und ihre wichtigsten Repräsentanten mit Konzepten des Postkolonialismus adäquat beschreiben lassen, die seit einigen Jahren vor allem in angelsächsischen Ländern intensiv diskutiert werden. Nötig hierfür ist die Einsicht in den Nachlass des „Vaters des indischen Nuklearprogramms”, Homi Bhabha, in Bombay sowie in die Nachlässe von Physikern in verschiedenen europäischen Ländern und möglicherweise den USA. Damit verbunden werden kann eine
2.) Untersuchung des ? gescheiterten ? Vorhabens des ersten indischen Physiknobelpreisträgers, C. V. Raman, in den 1930er Jahren Max Born und andere von den Nationalsozialisten aus Deutschland vertriebene Physiker ans Indian Institute of Science in Bangalore. In der Literatur zur Emigration deutschsprachiger Wissenschaftler unter dem Nationalsozialismus findet sich hierzu fast nichts. Etwas mehr Aufschluss bieten jüngere indische Forschungen. Vermutlich lassen sich die Vorgänge durch die Einsicht in Papiere des IIS in Bangalore sowie des Indian Office in London, möglicherweise auch anderer Institutionen, weiter erhellen.


Principal Investigator

Last updated on 2017-11-07 at 14:52