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Nährstoffverhältnisse und Primärproduktion in der Diemeltalsperre: Ursachen und Wirkungszusammenhänge, interne und externe stoffliche Belastungen, Handlungsstrategien & Entwicklungsziele


Project Details
Project duration: 06/200812/2008


Abstract
Die Diemeltalsperre mit einer Fläche von 1,65 km² und einem Volumen von 19,93 Mio. m³ (bei Vollstau) wird zur Niedrigwasseraufhöhung der Weser, dem Hochwasserschutz, der Energiegewinnung und als Naherholungsgebiet für diverse Freizeitaktivitäten genutzt. Der trophische Zustand der Diemeltalsperre wird als eutroph 1 (mäßig eutroph) eingestuft und erreicht demnach das nach EG-WRRL geforderte "gute ökologische Potenzial" von erheblich veränderten Wasserkörpern nicht. Obwohl sich die Trophiekenngrößen in den Jahren 2002 bis 2007 nicht wesentlich verändert haben, kam es in den vergangenen Jahren immer häufiger zu Wasserblüten von Cyanobakterien (Blaualgen) in der Diemeltalsperre. Das massenhafte Auftreten von Blaualgen ist eine Folge zunehmender Eutrophierung, welche insbesondere durch das ausreichende Vorhandensein des Nährstoffs Phosphor hervorgerufen wird. Dieser wiederum ist ein limitierender Faktor für die Primärproduzenten (Algen). Um die Ursache- Wirkungszusammenhänge und Faktoren für das verstärkte Auftreten von Blaualgenblüten in der Diemeltalsperre zu untersuchen, sollen in dem geplanten Vorhaben (a) die Nährstoffkonzentrationen an insgesamt fünf vorgegebenen Probestellen im Rahmen eines Monitorings detailliert untersucht, (b) das Nährstofffreisetzungspotenzial, insbesondere des Phosphors aus dem Seesediment bestimmt und (c) ökologisch und ökonomisch effektive Handlungsstrategien für die Verminderung der Nährstofffrachten und lokal die Freisetzung des Phosphors aus dem Seesediment erarbeitet werden.


Principal Investigator

Last updated on 2017-11-07 at 13:45