Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Virtuelles Skriptorium Helmarshausen


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 01/200312/2010


Zusammenfassung
Ziel des Projektes ist die Digitalisierung und Bereitstellung aller überlieferten hochmittelalterlichen Handschriften, die während des 12. Jahrhunderts im Kloster Helmarshausen hergestellt wurden und heute in zahlreichen europäischen und amerikanischen Archiven, Bibliotheken und Museen aufbewahrt werden, im Internet. Das 997 gegründete und 1017 in den Besitz der Bischöfe von Paderborn übergegangene Kloster Helmarshausen erhielt seine überragende Bedeutung nicht nur durch seine Goldschmiedearbeiten, sondern auch durch seine äußerst qualitätsvolle Buchmalerei, die im 12. Jahrhundert den Konvent weit über den sächsischen Raum hinaus bekannt machte. In den Jahren zwischen 1120 bis kurz vor 1200 entstanden im Skriptorium zahlreiche Gebrauchs- und Prachthandschriften, von denen nicht wenige schon damals für den Export bestimmt waren und im Projekt erstmals wieder digital vereinigt werden sollen. Die Digitalisate sollen dem Nutzer kostenfrei und ungehindert zugänglich gemacht werden. Dem Forscher soll damit ermöglicht werden, sich einen Überblick über das gesamte überlieferte Korpus der Helmarshausener Produktion jener Zeitperiode, in der das Kloster zu den bedeutendsten und führenden Produktionsstätten für Handschriften und Goldschmiedearbeiten gehörte, zu verschaffen. Die vollständig digitalisierten Objekte sollen es dem Nutzer gestatten, die gesamten Manuskripte von der ersten bis zur letzten Seite durchzublättern oder bestimmte Einzelseiten und Abschnitte gezielt anzuwählen, um sich die Textseiten und den Buchschmuck in vergrößerter Form anzusehen.


Projektleitung


Weitere Projektbeteiligte


Publikationen

2003
2003
2001
2001
2001
2001

Zuletzt aktualisiert 2020-13-07 um 12:02