Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

GRADUA - Graduate Follow Up in Lateinamerika und Europa (GRADUA)


Zusammenfassung
Die Beziehungen zwischen Hochschulausbildung und der Arbeitswelt sind in vielen Ländern ein Schlüsselfaktor für den Erfolg von Hochschulen; kontinuierliche Follow-up-Untersuchungen über die berufliche Entwicklung der eigenen Absolventinnen und Absolventen sind daher auch ein wichtiges Instrument für die strategische Entwicklung von Hochschulen geworden. Allerdings haben bisher nur wenige Hochschulen systematische Follow-up-Aktivitäten etabliert, u.a. wegen einer fehlenden Tradition der Qualitäts- und Erfolgskontrolle an den Hochschulen sowie bisher mangelnder finanzieller Unterstützung für solche Inititiativen.
Das Wissenschaftliche Zentrum für Berufs- und Hochschulforschung beteiligt sich an dem Netzwerk-Projekt "GRADUA - Graduate Follow Up in Lateinamerika und Europa", dem zehn lateinamerikanische und zehn europäische Hochschuleinrichtungen angeschlossen sind. Mit diesem Projekt sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um auf der einen Seite die unterschiedlichen Methoden und Erfahrungen der beteiligten Einrichtungen mit Absolventenuntersuchungen vergleichend zu betrachten und, auf der anderen Seite, die Ergebnisse bisheriger Absolventenuntersuchungen zu systematisieren und diese Resultate zu publizieren, nicht zuletzt, um Hochschulen, die noch keine Aktivitäten in dieser Richtung unternehmen, dazu anzuregen.
Das Projekt wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des Columbus-Programms gefördert.
Die Koordinierungsaktivitäten liegen beim Instituto Tecnol?gico y de Estudios Superiores de Monterrey (Mexiko).


Forschungsfelder


Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 14:52