Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Solidarische Ökonomie in Südbrasilien und in Deutschland


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 08/200212/2005


Zusammenfassung
Die Herausforderung angesichts einer sich globalisierenden Welt ist es, Alternativen gegen Arbeitslosigkeit zu finden, indem ein Begriff von Ökonomie entwickelt wird, der den sozialen und kulturellen Aspekten der Gesellschaft im Sinne eines solidarischen Gemeinwesens gerecht wird und den ökonomischen Individualismus überwindet. Die solidarische Ökonomie entsteht aufgrund der Widersprüche und Misserfolge, die sich aus der Organisation des Marktes und des Staates ergeben. Sie strebt nach einer Überwindung der staatlichen und ökonomischen Zwänge. In Deutschland ist der Begriff solidarische Ökonomie wenig verbreitet. Die deutsche Diskussion zur Entwicklung eines parallelen Marktes drehen sich um die Schwerpunkte: ? Soziale Integration ? Sicherheit der Existenzfrage ? Deckung der Bedürfnisse ? Nachhaltigkeit Diese Punkte entsprechen den Gedanken der solidarischen Ökonomie. Es erscheint notwendig, in Verantwortung gegenüber der Demokratie, der Freiheit, der Solidarität, dem sozialen Recht, den Interessen und Bedürfnissen der Bevölkerung. Die Erfahrungen der solidarischen Ökonomie scheinen dafür erste konkrete Antworten zu geben. Das Ziel dieser Arbeit ist die Analyse der Erfahrungen von Gruppen, die solidarische Ökonomie in Südbrasilien und in Deutschland ausüben und die Herausarbeitung ihrer Gemeinsamkeiten. Daraus sollen weitergehende theoretische Ansätze für die solidarische Ökonomie entwickelt werden.

Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 14:52