Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Älterwerden in der Gemeinde


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 10/200412/2006


Zusammenfassung
Der Schwerpunkt der Studie "Älterwerden in der Gemeinde" liegt auf den nachwachsenden älteren Jahrgängen (ab 40/45 Jahren). Die mittlere Generation nimmt durchaus aufmerksam die Lebens-situation, die Autonomie und einen eventuellen Unterstützungsbedarf der Alten in der eigenen Fa-milie und in der Gemeinde wahr und zieht angesichts der gesamtgesellschaftlichen Veränderungs-prozesse (Umbau des Sozialstaats, Individualisierung, Orientierungssuche) ihre Schlussfolgerun-gen für das eigene Älterwerden, z.B. was Vorstellungen über Wohnformen, Sozialkontakte und gegenseitige Unterstützungsmöglichkeiten betrifft.
Die Universität Kassel führt eine repräsentative und partizipationsorientierte Befragung bei den Jahrgangsgruppen zwischen 1935 und 1965 durch, um die Nachkriegsgeneration und die sog. "Baby-Boom-Generation" (geburtenstarke Jahrgänge) mit ihren jeweiligen Lebensstilmustern und Zielvorstellungen anzusprechen. Im Vordergrund steht neben diesen Zukunftsvorstellungen eine Einschätzung der Generationenbeziehungen durch die Befragten, sowohl was ihre Aufgaben ge-genüber der jungen Generation, aber auch die Wahrnehmung der Bedürfnisse und (möglichen bzw. vorhandenen) Probleme der heute älteren Generation betrifft.
Die Studie richtet sich auch an alle bereits in der Gemeinde aktiven Bürger, die sich beruflich oder freiwillig engagiert mit diesen Generationsfragen beschäftigen. Die Studie legt ein besonderes Augenmerk auch auf jene Vereinigungen, Vereine, Gruppen, Einrichtungen und Dienste, die das soziale Leben in der Gemeinde tragen.

Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 14:53