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Migration und Freiraum


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Abstract
Die Kernstädte der Großstädte sind gegenwärtig durch Zuwanderung insbesonders von Migranten gekennzeichnet. Diese Bevölkerungsgruppen zeichnet in der Regel ein überdurchschnittliches Freiraum- bzw. Garteninteresse aus. Dem wird aktuell noch vergleichsweise wenig Raum gegeben, von wenigen spektakulären Angeboten, wie z.B. den "Internationalen Gärten" in Göttingen, einmal abgesehen. Ein Charakteristikum gegenwärtiger Stadtentwicklung liegt im Brachfallen z.B. ehemals gewerblich genutzter Flächen, für die Folgenutzungen gesucht werden. Zu prüfen ist, ob und inwieweit die sogenannten Löcher in der Stadt und die erweiterten Freirauminteressen einer eingewanderten Bevölkerungsschicht miteinander in Symbiose gebracht werden können und wie diesbezügliche unterstützende Planungsstrategien aussehen könnten. Zu prüfen ist auch, inwieweit dieses Thema im europäischen Raum von Bedeutung ist bzw. welchen Stellenwert es in europäischen Großstädten hat. In den USA, und hier insbesondere in New York, sind die sogenannten "Community Gardens" in früheren (verlassenen) Wohngebieten zu einem wichtigen Faktor großstädtischer Freiraum- und auch Wohnungspolitik geworden. Den Stand diesbezüglicher Aktivitäten im deutschen wie auch im europäischen Raum zu eruieren, ist ein weiteres Ziel dieses Forschungsprojektes. Durch die Urbanistikforschung der KollegInnen im Bereich Stadtplanung, was z.B. Flächenetwicklungen und Brachfallen von Flächen und Perspektiven zum Umgang mit diesen Flächen angeht, sind synergetische Potenziale zu erwarten. Ein Arbeitsschwerpunkt des Fachgebietes liegt in der nutzerInnenorientierten Freiraumplanung. In diesen Kontext reiht sich das geplante Teilprojekt ein.


Principal Investigator

Last updated on 2017-11-07 at 14:53