Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Integriertes Regionales Entwicklungskonzept für die Region Kulturland Kreis Höxter


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 06/200502/2006


Zusammenfassung
Integrierte ländliche Entwicklungskonzepte sind ein in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2005 neu eingeführtes Instrument. Anforderung ist es, ein strategisches Entwicklungskonzept zu erstellen, das gemeindegrenzenübergreifend ist und unter Mitwirkung der relevanten Akteure und der Bevölkerung („bottom-up”) erstellt wird. Die besondere Herausforderung der Region Höxter liegt in den vielfach vorangegangenen ähnlich gelagerten Beteiligungsprozessen, die zu einem ernüchterten Bürgerengagement geführt haben. Die Forschungsherausforderung lag darin, für das neue Governance-Modell eine aktivierende Methode zu entwickeln, welche zielführend zu wachsender Bürgerbeteiligung und konkreten Projekten führte. Ziel ist es daher, in einem Auftaktworkshop eine große Anzahl von Akteuren direkt anzusprechen, die als Multiplikatoren für die weitere Arbeit andere Akteure und Bürger gewinnen sollen. Die weitere Arbeit findet in öffentlichen, aber bereits themenbezogenen Arbeitskreisen statt (Modell der wachsenden Bürgerbeteiligung). Die Leitthemen und Handlungsfelder benennt der Auftaktworkshop. In sehr kurzer Zeit (3 Monate Beteiligungsphase) sollen so - SWOT-Analyse der Region - Strategieausrichtung - Leitthemen und Handlungsfelder - Projektkriterien - Projekte erarbeitet werden. Neue Formen von Urban and Regional Governance setzen auf eine neue Verantwortungsgemeinschaft von Bürgern und öffentlichen Hand, müssen aber zunehmend das Problem bewältigen, Bürger zu Beteiligung zu gewinnen und die Beteiligung zu effizientem Arbeiten werden zu lassen. Hierzu verspricht sich das Vorhaben neue Erkenntnisse.


Projektleitung

Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 14:53