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Gemischte Randbedingungen mit Superkonvergenz für Strömungen zwischen Schichten


Abstract
Bei der Approximation von Randwertproblemen auf unbeschränkten Gebieten mit Hilfe von künstlichen Randbedingungen wird das ursprüngliche Gebiet abgeschnitten und das Randwertproblem durch ein Problem auf dem abgeschnittenen Gebiet ersetzt. Dabei muss auf dem Abschneiderand eine zusätzliche Randbedingung gestellt werden. Diese sollte so gewählt werden, dass der Abschneidefehler möglichst klein wird. Das ist in der Regel dann der Fall, wenn die künstliche Randbedingung möglichst viele asymptotische Terme der zu approximierenden Lösung annulliert. Mit lokalen Randbedingungen ist das in der Regel nur für den ersten asymptotischen Term möglich, und die Ordnung der Konvergenz ist dadurch festgelegt. Eine Kombination aus lokalen und transparenten Randbedingungen bietet die Möglichkeit, den Abschneidefehler in Abhängigkeit vom Abklingverhalten der Daten im Unendlichen beliebig schnell verschwinden zu lassen.


Principal Investigator

Last updated on 2017-11-07 at 13:45