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Nachhaltigkeit der Bildungsexpansion


Project Details
Project duration: 05/200512/2008


Abstract
Die Bildungsexpansion hat insgesamt zu einer Höherqualifizierung der Bevölkerung und auf individueller Ebene zu intergenerationalen Bildungsaufstiegen geführt. Daran schließt sich die Frage an, wie nachhaltig diese Bildungsaufstiege sind und in wie weit die Bildungsgewinne der Bildungsaufsteiger an eine nachfolgende Generation weitergeben werden können. Die beantragte Studie untersucht, ob die Kinder der Bildungsaufsteiger dieselben Bildungschancen haben, wie die Kinder der traditionell auf dem höheren Bildungsniveau Postitionierten. Getragen wird diese Untersuchung von der Überlegung, dass die Bildungsaufsteiger durch ihr eigenes bildungsferneres Herkunftsmilieu geprägt sind und daher nicht in dem Maße über soziales, kulturelles und ökonomisches Kapital verfügen, wie die auf dem höheren Bildungsniveau bereits längerfristig Situierten. Ausgehend von Bourdieu wird argumentiert, dass die unter-schiedliche Kapitalausstattung - und zwar zum Zeitpunkt der Bildungsentscheidung für die Kinder an der Schwelle zum Sekundarbereich des schulischen Bildungssystems - darauf zurückzuführen ist, dass es den Aufsteigern nicht gelingt, ihr gewonnenes Bildungskapital in einer Weise auf dem Arbeitsmarkt umzusetzen, wie dies den etablierten Akademikern gelingt. Daher haben Sie Schwierigkeiten sich die im Herkunftsmilieu fehlenden Kapitalformen anzueignen, um die Weitergabe der erzielten Bildungserfolge an ihre Kinder zu ermöglichen. Damit wäre die Nachhaltigkeit der Bildungsexpansion in Frage stellt, weil ein beträchtlicher Teil der Bildungsaufstiege auf die Generation der selbst Aufgestiegenen beschränkt bliebe. Das Projekt widmet sich der Beschreibung dieses Phänomens und der Suche nach Ursachen.



Principal Investigator


Co-Investigators


Publications

2008
2008
2007
2007
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2007

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