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Einfluss des Mikroklimas auf das thermische und energetische Verhalten von Gebäuden


Project Details
Project duration: 05/200705/2011


Abstract
Im Planungsprozess von Gebäuden werden zur Optimierung des Raumklimas häufig computerbasierte Simulationsprogramme verwendet. Ziel des Anwenders ist hierbei die Schaffung eines Gebäudes mit einem hohen thermischen Komfort für den Nutzer, welcher sich u.a. in Minimal- und Maximalwerten der Raumwärme, Raumluftfeuchte und der Beleuchtungsstärke ausdrückt.
Gleichzeitig soll der Bedarf an Raumwärme für den Heizfall un der Bedarf an Kühlkälte für den Sommerfall reduziert werden. Diese Simulationsrechnungen verwenden als Eingabe stündliche Wetterdateien in Form von Testreferenzjahren des Deutschen Wetterdienstes
oder erzeugte Daten, zum Beispiel der Software METEONORM.
Mit diesen Eingangsdaten wird jedoch nicht das vorherrschende Kleinklima des Gebäudestandorts berücksichtigt. Dieses sogenannte Mikroklima, welches sich infolge der unterschiedlichen Oberflächen, Vegetation und Baukörperstrukturen ausbildet, ist eine kleinräumige Klimaerscheinung.
Ziel der Arbeit ist die theoretische und messtechnische Untersuchung verschiedener Mikroklimate bebauter Räume und ihres Einflusses auf das Innenklima. Zur Simulation dieser Mikroklimate wird das dreidimensionale Mikrosimulationsprogramm ENVI-met verwendet. Die Strukturelemente in einem klar umrissenen Simulationsgebiet (Materialien, Gebäude, Vegetation) werden verändert. Die durch ENVI- met ermittelten Klimadaten dienen anschließend als Eingangsparameter für das Gebäudesimulationsprogramm IDA- ICE, umd den Heizwärmebedarf und den Kühlkältebedarf für das jeweilige Szenario zu ermitteln.


Principal Investigator

Last updated on 2017-11-07 at 14:54