Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Erarbeitung von Mindestanforderungen für die Junghennenaufzucht im Hinblick auf die Minimierung von Federpicken und Kannibalismus in der Boden- und Freilandhaltung von Legehennen auf der Grundlage einer epidemiologischen Untersuchung


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 20042007


Zusammenfassung


Obwohl viele begünstigende Faktoren für die Entwicklung und das Auftreten von Federpicken und Kannibalismus während der Legeperiode bekannt sind, stellen diese zwei Verhal­tensstörungen immer noch große Probleme in der Legehennenhaltung dar. Um den Einfluss der Aufzuchtbedingungen auf das Auftreten von Federpicken und Kannibalismus während der Legeperiode näher zu bestimmen, erfolgten auf 50 Aufzuchtbetrieben und jeweils zwei nachfolgenden Legebetrieben in Deutschland und österreich umfangreiche Datenaufnah­men und Integumentbeurteilungen. Ziel des Projektes ist es, einen Katalog mit Mindestan­forderungen für die Junghennenaufzucht zu erarbeiten, die zu einer erheblichen Verringe­rung von Federpicken und Kannibalismus in der Boden- und Freilandhaltung von Legehennen führen. Die einzelnen Anforderungen sollen hinsichtlich ihrer Bedeutung gewichtet sowie unter den Aspekten Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit bewertet werden und sowohl als Empfehlungen für die Halter als auch als Ausgangspunkt für eine Fortentwicklung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung nutzbar sein. Grundlage für die Erstellung des Kataloges sind eine epidemiologische Untersuchung der Praxisbedingungen in der Junghennenaufzucht hinsichtlich der Risikofaktoren für Federpicken und Kannibalismus sowie eine Literaturauswertung und eine Expertenbefragung. Gefördert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)


Zuletzt aktualisiert 2020-23-04 um 18:25