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Potentielle Auswirkungen der GATS-Verhandlungsrunde im Bildungsbereich


Project Details
Project duration: 10/200102/2004


Abstract
In der 1994 abgeschlossenen Uruguay-Runde wurde mit dem Dienstleistungsabkommen GATS (General Agreement on Trade in Services) ein Rahmenwerk für die fortschreitende Liberalisierung des internationalen Handels mit Dienstleistungen geschaffen. Zugleich wurde eine Neuverhandlung dieses Abkommens festgelegt, welche im Februar 2000 im Rahmen der Welthandelsorganisation WTO begann und sich erwartungsgemäß über mehrere Jahre erstrecken wird. Bildungsdienstleistungen sowie die Grenzziehung zwischen hoheitlicher und privater Erbringung von Dienstleistungen sind Bestandteil der Verhandlungen. Das GATS ist insbesondere uneindeutig was den Schutz öffentlicher Dienstleistungen angeht. Das Gutachten strebt an, die potenziellen Auswirkungen der voraussichtlichen Verhandlungspositionen der Europäischen Kommission auf die Beschäftigten im Bildungswesen Deutschlands zu skizzieren. Es soll dabei ?den Vertretungsorganen der Betroffenen das Verhandlungsprozedere des GATS 2000 verständlich machen, ?potentielle Problemlagen identifizieren und ?eine Grundlage für vertiefende Analysen bilden. Folgende Fragen sollen explorativ bearbeitet werden: ?Welche Positionen vertritt die Europäische Kommission, welche Forderungen stellen ihre Verhandlungspartner und welche Themen könnten Gegenstand ernsthafter Verhandlungen werden? ?Welches Bildungssegment (primäre, sekundäre und tertiäre Bildungsdienstleistungen, Erwachsenenbildung sowie andere Bildungsdienstleistungen) wird am stärksten betroffen sein. ?In welchem Verhältnis steht eine Liberalisierung der Bildungsdienstleistungen im Rahmen des GATS zu denen der Europäischen Union? ?Welche Möglichkeiten bestehen, auf die Verhandlungen Einfluss zu nehmen?

Last updated on 2017-11-07 at 14:56