Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Bachelor- und Masterstudiengänge in Deutschland: Einschätzungen von Professoren, Studierenden, Absolventen und Arbeitgebern. Eine qualitative Kurzstudie.


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 20032004


Zusammenfassung
Von den etwa 11.000 Studiengängen, die an deutschen Hochschulen angeboten werden, führen inzwischen über 2.000 zu einem Bachelor- oder Masterabschluss.
Diese in weiten Teilen Europas noch jungen Abschlüsse sind deshalb so attraktiv, weil sie auf eine Studienstrukturreform zielen: auf mehr Transparenz, Flexibilität und internationale Kompatibilität.
Wie sehen die neuen Studiengänge nun aus? Sind sie modularisiert? Mit einem Leistungspunktesystem ausgestattet? Sind sie für die Studierenden transparent und flexibel studierbar? Sind die Studieninhalte international kompatibel? Und welche Möglichkeiten der interdisziplinären Zusammenarbeit werden genutzt?
Diese Fragen geht die Untersuchung "Bachelor und Master in Deutschland" nach, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt wurde.
Dazu wurde eine schriftliche Befragung der Verantwortlichen aller 1.143 (Stand Dezember 2002) neuen Studiengänge durchgeführt. Ergänzend wurden Sekundärmaterialien, etwa Studien- und Prüfungsordnungen der Bachelor- und Masterprogramme, ausgewertet.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass zwar in der Erprobungsphase der neuen Studiengänge viele einzelne Reformvorhaben erfolgreich umgesetzt worden sind, dass aber der Weg zum strukturell vergleichbaren und inhaltlich modernisierten Hochschulstudium in Deutschland noch weit ist.

Zuletzt aktualisiert 2017-11-07 um 14:58