Project without external funding

Die symbolische Ordnung von Zeichen und Maschinen (Projekt im Rahmen des interuniversitären DFG-Projektverbunds ?Theorie und Geschichte der Medien')


Project Details
Project duration: 01/199512/1997


Abstract
Im Rahmen des Projektverbunds ?Theorie und Geschichte der Medien' oblag es im Jahr 1998 dem Vorhaben, die auf dem vornehmlich vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) geförderten internationalen Kongreß Konfigurationen. Zwischen Kunst und Medien (4.-7.9. 1999) einer internationalen Fachöffentlichkeit vorgestellten Zwischenergebnisse des Projektverbunds auszuwerten. Es gelang, eine umfangreiche Dokumentation im Finkverlag zu veröffentlichen, und zwar als eine dem Thema angemessenen hybridmediale Produktion (Buch und CD-ROM). Fokus des Kongresses und der Publikation war die Analyse der kulturellen Prägekraft der technischen Medien im Spiegel einer interdisziplinären Kultur- und Kunstwissenschaft. Es galt, die nicht nur im technischen Sinne bedeutsame Schnittstelle analoger und digitaler Medien als einen zugleich intermedialen Zwischenraum ästhetischer Bildungsprozesse und wissenschaftlicher Kategorien und Normen zu bestimmen. In Auswertung der bereits vom Projektverbund vorgelegten medienhistorischen und medientheoretischen Untersuchungen galt es, die mit der digitalen Technologie möglich gewordenen Darstellungsweisen des Samplings (hypermediale Mischformen der Bild-, Ton- und Textrepräsentaion) in ihrem Wechselbezug zu den bisherigen Einzelmedien und ihrer kulturwissenschaftlichen Theoriemodellen zu präzisieren. Die Publikation umfaßt also zwei Schwerpunkte: I. Medientheorien und Medienkulturen (Philosophie, Literatur, Photographie, Theater, interaktive Literatur und elektronische Musik) und II. Medienentwicklung im Spiegel der Kunst und Kuinstwissenschaft (einschließlich der Transfornmation kunstwissenschaftlicher und künstelrischer Ausbildung sowie musealer Präsentationsformen).
Im Rahmen der durchaus projektbezogenen Vertretungsprofessur für ?Kulturtheorie der Medien/ Theorien vergleichender Bildlichkeit', die der Projektleiter (Tholen) im WS 98/99 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena übernommen hatte, führte das Vorhaben folgende Untersuchungen durch, die zur Vorbereitung eines neuen Drittmittelprojektes mit dem Thema Aisthesis und Medialität. Epistemische Grundlagen einer Kulturphilosophie der Medien dienten. Der entsprechende Antrag dieses im Rahmen des bestehenden Projektverbunds ?Theorie und Geschichte der Medien' angesiedelten Projektes wird im November 1999 bei der DFG eingereicht werden
- Medientheorie Workshop ?Maschine, Apparat, Dispositiv', gemeinsam mit Prof. Paech , Konstanz (7/98) - Medientheorie Workshop Hyperkult VII (7/98) und Hyperkult VIII (7/99), gemeinsam mit Dr. M. Warnke u. Prof. W. Coy, an der Universität Lüneburg, im Rahmen der AG ?Computer als Medium' der Deutschen Gesellschaft für Informatik. - Medientheorie Workshop des DFG-Projektverbunds Mimesis.Zur Krise des Abbildbegriffs, konzipiert und durchgeführt vom Kasseler Projekt, im Kassel (2/99) - Herausgabe des wissenschaftlichen E-JOURNALS ? Medien-Theorie-Geschichte' (MTG) im Rahmen des DFG- Projektverbunds (hyperlink: Website des WZ II) - Konzeption und Vorbereitung eines internationalen kulturtheoretisch orientierten E-JOURNALS ?Zäsuren' mit denThemenfeldern: Kunst und Medientheorie, Philosophie und Politik. Zum Internationalen Advisory Board gehören u.a. die Prof. J. Derrida, J.-L. Nancy, Ph. Lacoue-Labarthe, Ren? Major (alle Frankreich), H.-D. Bahr (Österreich), A. Ronell, E. Weber (USA) und D.B.Linke, P. Weibel (Deutschland). Die erste Ausgabe dieses E-Journals, das als Nachfolgezeitschrift der Fachzeitschriften Fragmente und Spuren konzipiert ist (Konzept: siehe Website des WZ II und Anlage X zum Bericht) - Tagung Electronic Culture, Kassel (7/98), gem. m. der Künstlergruppe Verschaltungskunst' (M. Schmidt

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