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Herstellung eines Asphaltabdichtungssystems für Deponien mit mechanisch-biologisch behandeltem Hausmüll in Schwellen- und Entwicklungsländern


Project Details
Project duration: 01/200312/2003


Abstract
Durch die mechanisch-biologische Vorbehandlung wird die Sickerwasserbildung des abgelagerten Materials um ca. 60 - 65 % verringert. Zugleich ist die CSB-Konzentration (organische Belastung) im Sickerwasser um mindestens 45 % geringer als bei der Ablagerung unbehandelter Abfälle. Durch die o.a. Inertisierung des Ablagerungsmaterials kann berechnet werden, dass sich die Deponiegasbildung um rund 85 % verringert. Aufgrund des weitgehenden Abbaus des organischen Materials wird neben der Stabilisierung auch eine höhere Einbaudichte erreicht. Hierdurch wird die relative Setzung von ca. 38 % (unbehandelter Hausmüll) auf ca. 3 % verringert.
Um die Belastungen nachhaltig zu verringern, müssen ökologisch sinnvolle, technisch einfache und finanziell tragbare Alternativen zur ungeordneten Beseitigung entwickelt werden. Der Einbau der unbehandelten Abfälle in eine geordnete Deponie nach deutschen Maßstäben wäre technisch sehr aufwendig und finanziell nicht akzeptabel.
Untersucht werden muss, ob die aus ökologischer Sicht sinnvolle und notwendige Basisabdichtungssysteme aufgrund der verringerten Sickerwasser- und Deponiegasbildung im Untersuchungsgebiet vereinfacht werden kann.

Last updated on 2017-11-07 at 15:00