Project without external funding

Aufrechterhaltung sportlicher Aktivität im Anschluß an eine Rehabilitationsmaßnahme


Project Details
Project duration: 05/200409/2006


Abstract
Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Folge arteriosklerotischer Gefäßverengung stehen mit Abstand an erster Stelle der Todesursachen in den hochentwickelten Industrienationen. Sie stellen aber mit ca. 50% nicht nur den Spitzenreiter in den Mortalitäts-, sondern auch in den Kostenstatistiken und sind die häufigste Ursache für Frühinvalidität. Den Errungenschaften der modernen Medizin und der guten und schnellen Versorgung durch Notärzte und Rettungssanitäter ist es zu verdanken, dass heute längst nicht mehr alle Menschen, die einen Herzinfarkt oder andere Formen des Herzversagens erleiden, sterben. Man geht davon aus, dass ca. 50% den Infarkt überleben. Diese Patienten durchlaufen nach der Akutversorgung im Krankenhaus eine gut organisierte Abfolge von rehabilitativen Maßnahmen, die sogenannte Rehabilitationsstrasse. Ziel der Rehabilitationsstrasse ist die möglichst vollständige Wiedereingliederung des Patienten in seinen Alltag. Dies kann je nach Person die Rückkehr an den Arbeitsplatz oder auch „nur” die Möglichkeit bedeuten, ohne fremde Hilfe im Leben zurechtzukommen. Leider brechen viele Patienten die Rehabilitation vorzeitig ab, sie verlassen bildhaft gesprochen die Rehastrasse zu früh. Eine andauernde Verbesserung des Gesundheitszustandes dieser „Abbrecher” ist oft nicht zu erreichen, da die neu zu erlernenden Verhaltensweisen meist noch nicht verfestigt genug sind. So fallen diese Patienten nach und nach in ihr altes „Fehlverhalten” zurück. Ziel dieser Arbeit soll es sein, potentielle Abbrecher von gesundheitsförderlichen Rehasportprogrammen im Vorfeld zu identifizieren und Möglichkeiten aufzudecken, diesen Personen den Zugang und vor allem das Dabeibleiben an solchen Programmen zu ermöglichen.

Last updated on 2017-11-07 at 15:00