Projekt ohne Drittmittelfinanzierung außerhalb der Universität Kassel

Kulturelle Kommunikation (Kulturelle Kommunikation)


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 08/200607/2009


Zusammenfassung

Dieses Projekt untersucht mediale
Kommunikation als eine prozessuale
Form der Selbstkonstitution von kulturellen Phänomenen. Sie ist somit
eine Kernqualität
von Kulturalität, die wiederum in den alltäglichen kommunikativen
Phänomenen,
welche die Kultur ihrerseits hervorbringt, als Handlung erkennbar wird.
Kulturelle Kernqualität genau wie Alltagsphänomene beruhen dabei auf
Austausch und
gegenseitiger Vereinbarung von Zeichen.

Um diese Annahme, die im Kern eine philosophische ist,
einem applikativen Diskurs zuzuführen, behandelt das Projekt sowohl
unterschiedliche Ebenen der Kommunikation, von ihrer kognitiven Basis über die
semiosisch formierte Erkenntnis des Einzelnen hin zu medialen und somit
sozialen Formen, wie auch einige der mannigfachen Referenzwelten, die durch
Kommunikation erschaffen werden, auf denen Kultur fußt und sich selbst versteht
– worin sich der Kreis von Basis und Ziel von Kommunikation schließt. Die
methodische Basis ist interdisziplinär. Sie stützt sich im Verlauf auf linguistische, informationstheoretische, soziologische
und im weiteren Sinne kulturwissenschaftliche Theoreme.


Zuletzt aktualisiert 2019-27-10 um 14:10

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