Projekt ohne Drittmittelfinanzierung

Der Belohnungsvorhersagefehler und seine Relevanz für Musik


Details zum Projekt
Projektlaufzeit: 10/201509/2021


Zusammenfassung

In einem Forschungsseminar im WS 15/16 widmeten wir uns in einer interdisziplinären Konstellation aus Musik- und Psychologiestudierenden der Frage, welche Erklärungsleistung das relativ junge neurobiologische Konzept des Belohnungsvorhersagefehlers bezogen auf Musik bietet. Es wurde dabei versuchsweise auf kurzfristige (Tonfolgen, Kadenzen usw.), mittelfristige (Formverläufe) und langfristige (Abfolge von Stilen und Epochen) angewendet . Auch wurden existierende experimentelle Paradigmen, die nur zwischen Erfüllung und Verletzung von Erwartungen unterscheiden, differenziert . Neben diesen theoretischen Klärungen erfolgten einige Pretests mit dem Continuous Response Digital Interface (CRDI). 

Eine konkrete Umsetzung fand das Verfahren in folgender Examensarbeit:




Römer, Johanna (2016): Das Verhältnis von Präferenz und Erwartung im
musikalischen Verlauf. Universität Kassel, FB01, Institut für Musik,
Staatsexamensarbeit.

Diese und andere Ergebnisse wurden in folgendem Vortrag auf dem Universitätstag 2016 vorgestellt:

Hemming, Jan (8.7.2016): Musik und Belohnung


Abschließende Ergebnisse werden 2021 als Poster auf der "Neuroscience and Music 7" in Aarhus, Dänemark, vorgestellt.



Zuletzt aktualisiert 2020-29-06 um 18:15