Beitrag in einem Sammelband
Demokratische Bildungspolitik zwischen Föderalisierung und Internationalisierung.



Details zur Publikation
Autor(inn)en:
Glaser, E.; Criblez, L.
Herausgeber:
Aufenanger, Stefan; Hamburger, Franz; Ludwig, Luise; Tippelt, Rudolf
Verlag:
Barbara Budrich
Verlagsort / Veröffentlichungsort:
Opladen
Publikationsjahr:
2011
Seitenbereich:
123-139
Buchtitel:
Bildung in der Demokratie. Beiträge zum 22. Kongress der DGfE.

Zusammenfassung, Abstract
Die Verfasser diskutieren die demokratische Bildungspolitik im Spannungsfeld von Föderalismus und Internationalisierung. Sie weisen Verschiebungen, die von den jeweiligen nationalen und regionalen bildungshistorischen Entwicklungen geprägt sind, an den Beispielen der beiden bildungsföderalistisch organisierten Staaten Deutschland und Schweiz nach. Die Verfasser konstatieren, dass die Föderalismusreform 2006 in Deutschland zu einer Reföderalisierung der Bildungspolitik geführt hat, in deren Folge das Bundesministerium für Bildung und Forschung scheinbar Gestaltungsmöglichkeiten eingebüßt hat. Demgegenüber sind in der Schweiz gegenläufige Tendenzen festzustellen. Hier hat der Bundesstaat in den letzten zehn Jahren Regelungsbefugnisse gewonnen, der politische Einfluss der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren hat zugenommen. Die Beispiele zeigen, dass sowohl die Reföderalisierung als auch der starke Ausbau des kooperativen Föderalismus und die Stärkung des Zentralstaats mögliche Entwicklungsvarianten als Antwort auf die Internationalisierungstendenzen sind. (ICE2).


Schlagwörter
Bildungspolitik, Demokratie, Deutschland, Föderalismus, Internationalisierung, Konferenzschrift, Schweiz


Autor(inn)en / Herausgeber(innen)

Zuletzt aktualisiert 2019-25-07 um 16:31