Aufsatz in einer Fachzeitschrift
"Rottern ist, wenn sich was ganz Schweres langsam bewegt". Übertragung eines Nonsensgedichts in Bewegung



Details zur Publikation
Autor(inn)en:
Freytag, V.
Publikationsjahr:
2016
Zeitschrift:
Grundschulunterricht Deutsch
Seitenbereich:
27-32
Jahrgang/Band:
2016
Heftnummer:
1
ISSN:
1865-4991

Zusammenfassung, Abstract


Das Sprechen über Gedichte fällt nicht nur Kindern in der Grundschule manchmal schwer. Oft ist es gar nicht so einfach sich über das, was so anders klingt als das alltägliche Sprechen auszutauschen. Was ist denn beispielsweise schon der „Dudelbaum“ in dem Gedicht „Der Zipferlake“ von Lewis Carroll? Dabei kann gerade Sprache (ob geschrieben oder gesprochen) viele Sinne und Erfahrungsbereiche ansprechen und unterscheidet sich mit diesem Potential deutlich von den anderen Künsten. Sie „bewirkt das Entstehen innerer Vorstellungsbilder multisensorischer Art“ (Brandstätter 2008, 153). In dem Beitrag wird anhand eines Unterrichtsbeispiels in einer 4. Klasse aufgezeigt, wie über Körper und Bewegung im inklusiven Grundschulunterricht eine subjektive Auseinandersetzung mit Gedichten angeregt werden kann. Der-spielerische, improvisierende und gestalterische Umgang mit den Texten soll dabei den Kindern einen individuellen Zugang zu den Texten eröffnen und ein anschließendes Sprechen über die Gedichte erleichtern




Schlagwörter
Ästhetische Bildung, Grundschule


Autor(inn)en / Herausgeber(innen)

Zuletzt aktualisiert 2019-24-07 um 08:55