Beitrag in einem Tagungsband
Ganzpflanze und Blattmasse verschiedener Grünleguminosen als Eiweißquelle in der Schweinefütterung



Details zur Publikation
Autor(inn)en:
Sommer, H.; Sundrum, A.
Herausgeber:
Häring, A.M.; Hörning, B.; Hoffmann-Bahnsen, R.; Luley, H.; Luthardt, V.; Pape, J.; Trei, G.
Verlag:
Verlag Dr. Köster
Verlagsort / Veröffentlichungsort:
Berlin
Publikationsjahr:
2015
Seitenbereich:
350-353
Buchtitel:
Beiträge zur 13. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau. Am Mut hängt der Erfolg: Rückblicke und Ausblicke auf die ökologische Landbewirtschaftung.
ISBN:
978-3-89574-885-1

Zusammenfassung, Abstract
Im Rahmen der vorliegenden Untersuchung soll ermittelt werden, in welchem Ma{ß}e durch eine Trennung der Blattmasse vom Stengel eine Aufkonzentrierung des Rohproteingehaltes von Luzerne (Med. sativa), Wei{ß}klee (Trif. repens), Rotklee (Trif. pratense), Inkarnatklee (Trif. incarnatum) und Perserklee (Trif. resupinatum) erzielt werden kann. Dabei soll die mittels In-vitro-Bestimmung erfasste Verdaulichkeit der Blattmasse einen Hinweis auf den Futterwert der getrockneten Blattmasse für Monogastrier liefern. Durch die Separierung der Blattmasse konnte bei allen untersuchten Arten eine Aufkonzentrierung des Rohproteingehaltes in der Blattmasse festgestellt werden. Sie ging einher mit der Aufkonzentrierung von In vitro-verdaulichem Rohprotein sowie essentiellen Aminosäuren, hier am Beispiel des Lysins beschrieben. Es konnte zudem nachgewiesen werden, dass mit der Blattmasse nennenswerte Ertragsmengen an Eiwei{ß} und essentiellen Aminosäuren geerntet werden können, die über das vergleichbare Ertragspotential von Ackerbohne und Erbse hinausgehen. Für die ökologische Schweinehaltung stellt die Blattmasse von Grünleguminosen im Hinblick auf die Versorgung der Monogastrier mit essentiellen Aminosäuren eine vielversprechende Alternative dar.


Autor(inn)en / Herausgeber(innen)

Zuletzt aktualisiert 2019-25-07 um 19:57