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Benutzerzentrierte Mensch-Maschine-Interaktion beim Laserstrahlschweißen



Details zur Publikation
Autor(inn)en:
Künzer, A.; Schmidt, L.; Schlick, C.; Luczak, H.
Herausgeber:
Pfeifer, T.; Schmitt, R.
Verlag:
Springer
Verlagsort / Veröffentlichungsort:
Berlin
Publikationsjahr:
2006
Seitenbereich:
267-289
Buchtitel:
Autonome Produktionszellen: Komplexe Produktionsprozesse flexibel automatisieren
ISBN:
3540292144

Zusammenfassung, Abstract
In Autonomen Produktionszellen werden zur Benutzungsunterstützung neben der Diagnosefunktionalität auch Hilfen zur Fehlerprognose sowie Vorschläge zur Fehlerbehebung integriert. Dadurch ergibt sich der vollständige Funktionsumfang eines Störungsdiagnosesystems einschließlich der Möglichkeit des selbstgesteuerten Lernens. Übergeordnetes Ziel ist es, die Kompetenzentwicklung des Systemanwenders als Gestaltungsziel zu berücksichtigen. Hierzu wird eine modellgetriebenen Entwicklung verfolgt, so dass es z.B. für die Benutzungsschnittstelle möglich ist, verschiedene zeitliche Kopplungen zwischen Operateur und Aufgabe repräsentieren zu können. So treten in Autonomen Produktionszellen informatorische Aufgaben auf, die eine synchrone Informationsverarbeitung erfordern (z.B. Einfahren des Bearbeitungsprozesses beim Fräsen), die quasi-synchronen Charakter haben (z.B. Prozessüberwachung) oder zeitlich vollkommen vom eigentlichen Bearbeitungsprozess entkoppelt und als planend anzusehen sind. Besonders bei synchronen Aufgaben werden multiple Modalitäten zur Informationsaufnahme eingesetzt, die im Modell berücksichtigt werden sollten.


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Zuletzt aktualisiert 2019-25-07 um 16:26