Beitrag in einem Sammelband

Erheben und Fördern der Diagnosekompetenz von Lehramtsstudierenden durch den Einsatz von Vignetten. 





Details zur Publikation
Autor(inn)en:
Dannemann, S.; Meier, M.; Hilfert-Rüppell, D.; Kuhlemann, B.; Eghtessad, A.; Höner, K.; Hößle, C.; Looß, M.
Herausgeber:
Hammann, Markus; Lindner, Martin
Verlag:
StudienVerlag
Verlagsort / Veröffentlichungsort:
Innsbruck
Publikationsjahr:
2018
Seitenbereich:
245-263
Buchtitel:
Lehr- und Lernforschung in der Biologiedidaktik
Bandnr.:
8

Zusammenfassung, Abstract

Im Unterricht stehen Lehrende unter Handlungsdruck – sie müssen auf unterschiedliche und komplexe Situationen professionell reagieren können. Wie angemessen sie in diesen Situationen handeln, wird u. a. maßgeblich von ihren diagnostischen Kompetenzen beeinflusst, die sich auf pädagogische, didaktische oder fachliche Aspekte beziehen können. Diagnostische Kompetenzen zu entwickeln, ist ein zentrales Ziel der Lehrerbildung. Die in diesem Beitrag zusammengeführten vier Forschungsprojekte zeigen, dass video- und schriftbasierte Vignetten vielversprechende Möglichkeiten bieten, um fachdidaktische Dimensionen von Diagnosekompetenz an der Hochschule zu erheben und zu fördern. Im Fokus stehen die biologiedidaktisch relevanten Diagnosegegenstände Schülervorstellungen und Experimentierfähigkeiten. Es zeigt sich, dass die Gegenstandsspezifität von Diagnosekompetenz in den Projekten zu unterschiedlichen Operationalisierungen des Lehrerhandelns führt. Eine Gemeinsamkeit aller Projekte ist, dass die über die Vignetten eingebundenen Situationen im Vergleich zu Unterricht in ihrer Komplexität reduziert werden. Entscheidend für den Einsatz der Vignetten ist zudem, dass die Studierenden sie als authentisch und bedeutsam für ihre zukünftige Praxis einschätzen. Die Ergebnisse bieten Ansätze für die Gestaltung und Untersuchung von Vignetten für vergleichbare Zielsetzungen.



Autor(inn)en / Herausgeber(innen)

Zuletzt aktualisiert 2019-22-07 um 21:47