Aufsatz in einer Fachzeitschrift
Die Idealtypenbildung als Methode der suizidologischen Forschung



Details zur Publikation
Autor(inn)en:
Lindner, R.
Publikationsjahr:
2007
Zeitschrift:
Suizidprophylaxe
Seitenbereich:
172-177
Jahrgang/Band:
34
Heftnummer:
3
ISSN:
0173-458X

Zusammenfassung, Abstract
Es werden methodologische Grundlagen der "Verstehenden Typenbildung" vorgestellt und suizidologische Forschungsprojekte mit dieser Methode werden beschrieben. Will man das Verständnis akuter und chronischer Suizidalität im Beziehungsfeld der Interaktion zwischen Suizidalem und professionellen Helfern erfassen, so bietet sich eine systematische, qualitative explorative Methode der Psychotherapieforschung, die "Verstehende Typenbildung" oder "qualitative Clusteranalyse" als eine Form der Idealtypenbildung an. Die Methode basiert auf der systematischen Analyse von Ähnlichkeits- und Differenzbezügen und bietet die Vorteile der Kategorienbildung im Forschungsprozess, der Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Abstraktionsprozess, um vom komplexen Einzelfall zum übergeordneten Idealtypus zu gelangen.


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Zuletzt aktualisiert 2019-23-08 um 13:31