Beitrag in einem Tagungsband
Introduction of Traceability into the Continuous Improvement Process of SMEs



Details zur Publikation
Autor(inn)en:
Wittine, N.; Wenzel, S.; Kern, C.; Refflinghaus, J.; Trostmann, T.
Herausgeber:
Nyhuis, Peter; Herberger, David; Hübner, Marco
Verlag:
publish‐Ing.
Publikationsjahr:
2020
Seitenbereich:
58-68
Buchtitel:
Proceedings of the 1st Conference on Production Systems and Logistics (CPSL 2020)
Sprachen:
Englisch

Zusammenfassung, Abstract

Die Digitalisierung im Zuge von Industrie 4.0 bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) die Möglichkeit, Prozesse und Produkte zu verbessern. In diesem Zusammenhang stellt die lückenlose Rückverfolgbarkeit ein entscheidendes Element dar, wird aber in der Regel nur extrinsisch motiviert von KMU eingeführt. Unzureichende Finanzmittel, mangelndes Fachwissen und ein schlechter Marktüberblick behindern die Umsetzung[. Um diese zu verbessern, müssen KMU einen Einblick in die Vorteile eines Rückverfolgbarkeitssystems gewinnen. Insbesondere das Potenzial hinsichtlich der Nutzung der gesammelten Daten im Rahmen des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) bietet die Möglichkeit, Produkt- und Prozessoptimierungen effektiver und effizienter umzusetzen.

Daher stellt dieses Papier ein Konzept vor, das zeigt, wie eine lückenlose Rückverfolgbarkeit das KVP unterstützen und ergänzen kann. In diesem Zusammenhang ist die Granularität in einem Rückverfolgbarkeitsinformationssystem relevant, da die Datenmenge, die für das Traceing und Tracking einer eindeutig identifizierbaren Einheit benötigt wird, mit ihrer Komplexität skaliert. Andere Aspekte der Granularität können sich auf die Größe der rückverfolgbaren Einheit, die Genauigkeit der Daten, den Detaillierungsgrad in einer Lieferkette beziehen oder werden bei der Softwareprogrammierung verwendet. Das vollständige Papier ist wie folgt strukturiert: Nach einer Einführung wird eine Zusammenfassung des Standes der Technik durch die Anforderungen des KVP und die Merkmale eines Rückverfolgbarkeitssystems ergänzt. Abschnitt 3 wird diese Anforderungen mit diesen Merkmalen abgleichen und aufzeigen, wie das Rückverfolgbarkeitssystem in den einzelnen Phasen des PDCA-Zyklus (Plan - Do - Check - Act) eingesetzt werden kann. Wie die Granularität die Leistung des KVP beeinflusst, wird in Abschnitt 4 dargestellt, gefolgt von der Spezifizierung der Präferenzen der gebräuchlichen automatischen Identifikationssysteme und ihres typischen Anwendungsfalles bezüglich ableitbarer Rückverfolgbarkeitsinformationen in Bezug auf die Granularität in einem System. Abschließend werden die zukünftigen Entwicklungen diskutiert.



Autor(inn)en / Herausgeber(innen)


Forschungsfelder


Zuletzt aktualisiert 2020-11-05 um 10:04